Meine Oma sagte immer: Man soll ja viel mehr Fisch und Käse essen! Ähnlich wie beim Universal-Leitspruch meiner Kindheit (ihr erinnert euch?) sagte sie dabei nicht Käse, sondern Köse, was wir als Kinder und vor allem als Jugendliche sehr lustig fanden. Man soll viel mehr Fisch und Köse essen! Auch heute noch ein gern gebrauchter Running Gag in unserer Familie.
Nun ja, die Zeiten haben sich geändert. Heute heißt es: Man soll viel mehr Linsen und Erbsen essen! Und das ist auch gut so, denn Hülsenfrüchte bestehen aus nichts anderem als Vorteilen: Sie sind preiswert, gut zu lagern, lange haltbar, sie schmecken super und bringen Abwechslung in die Küche, sie sind eine wertvolle pflanzliche Proteinquelle (vor allem in Kombination mit Getreide!), reich an Ballaststoffen und daher super fürs Mikrobiom, ihr Anbau verbessert Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität, sie sind gut für die Umwelt und gut gegen den Welthunger. Manche meinen sogar: Hülsenfrüchte retten die Welt! Wenn’s nach mir geht: Ich bin dabei.
Meine Kinder sind da leider allzu oft nicht so gerne dabei. Aber: Ich habe einen Tipp für euch! Einen Podcast-Tipp, nämlich die Wissenshäppchen meiner lieben Ernährungswissenschafter-Kollegin Eva Derndorfer, die sich unter anderem als Buchautorin und Sensorik-Expertin einen Namen gemacht hat. In ihrem Podcast geht es darum, wie Kinderessen gelingen kann – es sind 10-minütige kurzweilige Ausflüge in die Welt der Ernährung unserer Kleinen mit vielen, vielen Tipps und praxistauglichen Anregungen plus Literaturhinweisen und Rezeptvorschlägen auf ihrer Homepage.
In Folge 3 geht es um die Frage, wie man Kindern Hülsenfrüchte schmackhaft machen kann. Hört euch das unbedingt an! Ich jedenfalls war total begeistert von den vielen, einfachen Ideen. Eine erste zeige ich euch heute, nämlich: in Palatschinken die Eier durch gelbe Linsen ersetzen. Funktioniert wunderbar und alle waren zufrieden. Me tooooo!
In diesen veganen Palatschinken ersetzen die gelben Linsen das Ei. Aber keine Sorge: Sie schmecken nur ganz dezent nach den Hülsenfrüchten. Von der Konsistenz her sind sie etwas mehlig am Gaumen, aber auch sehr flaumig. Bei uns mochten sie alle!
Zutaten für etwa 6 – 8 Palatschinken (je nach Größe)
Für die Linsenpalatschinken
50 g gelbe Linsen
125 g Mehl
250 ml Sojadrink
1 Prise Salz
Für die Füllung
250 ml Schlagobers (oder eine vegane Alternative)
2 – 3 EL Dirndlmarmelade
Außerdem
Staubzucker zum Bestreuen
Pflanzenöl zum Ausbacken
1. In einem kleinen Topf etwa 250 ml Wasser erhitzen. Linsen durchspülen, zugeben, die Hitze reduzieren und die Linsen weich garen. Abtropfen lassen und anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren. Überkühlen lassen.
2. Mehl, Sojadrink, Salz und die pürierten Linsen mit einem Schneebesen klümpchenfrei verrühren. Etwa 10 Minuten quellen lassen, dann portionsweise in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl dünne Palatschinken ausbacken.
3. Für die Füllung das Schlagobers steif schlagen und die Marmelade locker unterheben.
4. Palatschinken mit reichlich Dirndlobers füllen und mit Staubzucker bestreut servieren.
Nun ja, die Zeiten haben sich geändert. Heute heißt es: Man soll viel mehr Linsen und Erbsen essen! Und das ist auch gut so, denn Hülsenfrüchte bestehen aus nichts anderem als Vorteilen: Sie sind preiswert, gut zu lagern, lange haltbar, sie schmecken super und bringen Abwechslung in die Küche, sie sind eine wertvolle pflanzliche Proteinquelle (vor allem in Kombination mit Getreide!), reich an Ballaststoffen und daher super fürs Mikrobiom, ihr Anbau verbessert Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität, sie sind gut für die Umwelt und gut gegen den Welthunger. Manche meinen sogar: Hülsenfrüchte retten die Welt! Wenn’s nach mir geht: Ich bin dabei.
Meine Kinder sind da leider allzu oft nicht so gerne dabei. Aber: Ich habe einen Tipp für euch! Einen Podcast-Tipp, nämlich die Wissenshäppchen meiner lieben Ernährungswissenschafter-Kollegin Eva Derndorfer, die sich unter anderem als Buchautorin und Sensorik-Expertin einen Namen gemacht hat. In ihrem Podcast geht es darum, wie Kinderessen gelingen kann – es sind 10-minütige kurzweilige Ausflüge in die Welt der Ernährung unserer Kleinen mit vielen, vielen Tipps und praxistauglichen Anregungen plus Literaturhinweisen und Rezeptvorschlägen auf ihrer Homepage.
In Folge 3 geht es um die Frage, wie man Kindern Hülsenfrüchte schmackhaft machen kann. Hört euch das unbedingt an! Ich jedenfalls war total begeistert von den vielen, einfachen Ideen. Eine erste zeige ich euch heute, nämlich: in Palatschinken die Eier durch gelbe Linsen ersetzen. Funktioniert wunderbar und alle waren zufrieden. Me tooooo!
Linsenpalatschinken mit Dirndlobers
In diesen veganen Palatschinken ersetzen die gelben Linsen das Ei. Aber keine Sorge: Sie schmecken nur ganz dezent nach den Hülsenfrüchten. Von der Konsistenz her sind sie etwas mehlig am Gaumen, aber auch sehr flaumig. Bei uns mochten sie alle!
Zutaten für etwa 6 – 8 Palatschinken (je nach Größe)
Für die Linsenpalatschinken
50 g gelbe Linsen
125 g Mehl
250 ml Sojadrink
1 Prise Salz
Für die Füllung
250 ml Schlagobers (oder eine vegane Alternative)
2 – 3 EL Dirndlmarmelade
Außerdem
Staubzucker zum Bestreuen
Pflanzenöl zum Ausbacken
1. In einem kleinen Topf etwa 250 ml Wasser erhitzen. Linsen durchspülen, zugeben, die Hitze reduzieren und die Linsen weich garen. Abtropfen lassen und anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren. Überkühlen lassen.
2. Mehl, Sojadrink, Salz und die pürierten Linsen mit einem Schneebesen klümpchenfrei verrühren. Etwa 10 Minuten quellen lassen, dann portionsweise in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl dünne Palatschinken ausbacken.
3. Für die Füllung das Schlagobers steif schlagen und die Marmelade locker unterheben.
4. Palatschinken mit reichlich Dirndlobers füllen und mit Staubzucker bestreut servieren.
Tipps
- Vegane Linsenpalatschinken schmecken sowohl mit süßen als auch mit pikanten Füllungen.
- Übrig gebliebene Palatschinken eignen sich gut als Frittaten für die Suppe.
Maria
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