Als ich noch nicht
wusste, was Käsekuchen ist, fragte ich mich: Gibt es echt Menschen, die das
mögen, einen süßen Kuchen mit Käse innen drin? Irgendwann lernte ich natürlich,
was es mit dieser Mehlspeise auf sich hat und genauso irgendwann lernte ich
auch: Es gibt noch ganz andere Arten von kulinarischem Horror. Hier sind sie
also, meine worst ten der
Rezeptnamen, Kindheitserinnerungen und Speisekartenfundstücke:
Freitag, 31. Oktober 2014
Dienstag, 28. Oktober 2014
Samstag, 25. Oktober 2014
Einen Parasol, den erkenn ich wohl:
Parasol-Burger DX | Parasolsuppe
Mit Schwammerln
hab ich ja nicht so viel am (Pilz-)Hut. Also, was jetzt das Er- und Auskennen
anbelangt. Auch beim Suchen bin ich eher zurückhaltend und das hat mehrere Gründe: Der
Konkurrenzkampf mit den städtischen Pensionisten. Das frühe Aufstehen, das sich
zwangsläufig daraus ergibt. Und außerdem wäre da noch: Meine Schwiegermama. Sie
bringt die Eierschwammerl sehr verlässlich und in Mengen nach Hause, die für
uns alle reichen, doppelt und dreifach. In solchen Mengen, dass irgendwann
mittendrin sogar der Punkt kommt, an dem ich mich auf das Ende der
Schwammerlsaison freue. Ja! Ich weiß! Aber so ist es halt.
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Sonntag, 19. Oktober 2014
Ein e zuviel:
Topfenmäuse
Der typische
Mühlviertler, so sagt man, ist fleißig, graniten, erdig, geradlinig,
unauffällig, stur. Hm, ja, da ist schon was dran. Wir haben halt unseren
eigenen Kopf und dass wir manchmal so richtige Schädeln sein können, ist auch kein Geheimnis. Aber
Erdäpfelschädeln, das sind wir nicht. Und essen tun wir so was ebenso wenig.
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Montag, 13. Oktober 2014
Hollerdrio-o-o:
Hollersulz
Fröhlich
jodeln und aus vollem Herzen juchizen – das könnte ich, wenn ich es könnte, das
Jodeln. Ich erwähne das deshalb, weil rund um mich Nasen schniefen und Kehlen
krächzen, aber ich, ich könnte, wie gesagt. Vielleicht liegt es an meiner neu
entdeckten Wunderwaffe, der Hollersulz, dass ich bis jetzt vor derartigen
Erscheinungen verschont geblieben bin?
Montag, 29. September 2014
Süße Samstage:
Süße Spiegeleier
In meiner Kindheit
wurde samstags gebacken. Jeden Samstag. Damals gehörte es zum guten Ton, zu
jeder Zeit Kuchen servieren zu können, auch wenn unangekündigter Besuch vor der
Haustür stand. Das war eine Sache der hausfräulichen Ehre und außerdem: In
unserer sechsköpfigen Familie wurde der Kuchen auch ohne Gäste nicht schlecht.
Beim Backen halfen wir Kinder fleißig, besonders natürlich beim Aus- und
Abschlecken von Schüsseln und Rührwerkzeug. In Wahrheit mochte ich den
ungebackenen Teig sogar fast lieber und in späteren Jahren war dann auch eine
kleine Menge frisch hergerichteter Biskuitteig eine durchaus gängige
Zwischenmahlzeit bei mir.
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